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bucheule

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Es gibt nichts Schöneres als Bücher. (:

Nette Idee, aber viele Klischees

Brennender Kuss  - Sophie Jordan, Julia Sroka

Inhalt: Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.
Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll? Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein denn Will ist ein Drachenjäger. (amazon)

 

Meine Meinung: Ja ... Ich würde sagen ... fangen wir mit dem Positiven an. Das Buch hatte eine ganz nette Idee, war spannend und ließ sich gut und schnell lesen.
Leider, leider muss man sich bei dieser Lektüre jedoch auf sehr viele Klischees gefasst machen. Von Jungs, die sich die T-Shirts ausziehen, weil das Mädchen einen wirklich nur kleinen blutenden Schnitt hat, wunderhübschen Typen, die der Protagonistin den Atem rauben, einer angedeuteten Dreiecksgeschichte und seeehr vielen Twilight Parallelen. Um ein paar zu nennen: Mädchen kommt auf neue Schule, bekommt den heißesten Typen ab, heißer Typ verschwindet alle paar Wochen zum "Angeln", Gespräche a la "Du solltest dich von mir fernhalten" und "Das hier ist unmöglich" "Warum" "Ein Jäger, der sich in seine Beute verliebt".
Außerdem gab es so einen Punkt, der mir nicht ganz logisch und schlüssig erschien, aber den kann ich jetzt nicht näher ausführen, sonst würde ich zu viel verraten. Im Großen und Ganzen ist es etwas vorhersehbar, hätte aber von mir eine bessere Bewertung bekommen, wenn diese Art von Geschichte nicht schon zuhauf publiziert werden würde. Ich möchte nicht gemein wirken, aber es wirkt fast schon so, als gäbe es eine vorgefertigte Schablone, an die sich so mancher Verlag orientiert. Wenn es das erste Buch seiner Art wäre, dann hätte ich es mit Sicherheit besser gefunden.