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bucheule

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Es gibt nichts Schöneres als Bücher. (:

Düster dunkle Dystopie mit philosophischen Akzenten

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INHALT:
Amerika, 2074. Auf der Flucht vor den Menschen, die nach dem Leben der „Keime“ trachten, findet sich Avery als eine der wenigen Überlebenden mit anderen Flüchtlingen zusammen. Verzweifelt sind sie auf der Suche nach dem verlorenen Frieden ihrer Gesellschaft. Doch genau dies wird ihnen nicht gewährt, schließlich sind sie Keime – Bürger, die dafür verantwortlich gemacht werden, dass das höchste Gut der futuristischen Menschheit – die Wiedergeburt – nicht länger möglich ist.
 
MEINE MEINUNG:
Dieser Roman ist keine typische Dystopie, wie man sie zur Zeit auf dem Buchmarkt findet. Im Mittelpunkt steht nicht die langsam aufkeimende Liebe zweier Charaktere, die aus unterschiedlichen Systemen, Kasten, Welten stammen, sondern eigentlich ... Dunkelheit. Die Dunkelheit, die einem mit einem Mal gefangen hält, wenn man plötzlich von der Gesellschaft geächtet  und gejagt wird. Die Dunkelheit, in die man stürzt, wenn die Eltern sterben und man  nicht weiß, was man nun tun soll und den Lebenswillen verliert. Die Geschichte ist erfrischend anders, mit einer interessanten Idee und einem ungewöhnlichen, nichtsdestotrotz poetischen Schreibstil. Ich hätte dem Buch liebend gerne vier Sterne gegeben, doch leider gab es in meinen Augen keinen wirklichen Klimax, keinen wirklich permanent steigenden Spannungsbogen und leider konnte ich mich auch nicht damit anfreunden, dass die Erlösung von den marternden Gefühlen und Gedanken ständig im Drogenkonsum gesucht wurde. Ansonsten jedoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen. (Es hat zwar einige Makel, was das Seitenlayout angeht und einige Wiederholungen, im Bezug auf Beschreibungen oder Formulierungen, aber da es das Werk einer Indie Autorin ist, die das fast alles selbst auf die Beine gestellt hat, sollte man dies nicht ankreiden.) 3.5 Sterne von mir. (:
 
 
#36/100