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bucheule

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Es gibt nichts Schöneres als Bücher. (:

Spoileralarm

So gut, dass man bis nachts um drei noch liest, selbst wenn man todmüde ist ...

https://www.libro.at/media/cms_pages3/Moyes_Ein_ganzes_halbes_Jahr_ISBN9783499267031.jpg
INHALT:
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
 
MEINE MEINUNG:
Eigentlich vermeide ich es ja, in meinen Rezis zu spoilern, aber ich weiß nicht, wie stark meine momentane Stimmung durch die Worte sickern wird, deswegen habe ich einfach mal eine Warnung oben drüber gesetzt. Ja ... Was soll ich sagen. Es ist drei Uhr morgens und neben mir liegen einen Haufen Taschentücher. Die Autorin hat es defintiv geschafft, mich emotional an die Story zu binden. So sehr, dass ich gerade völlig fertig bin.
Ich habe den Roman wirklich sehr gerne gelesen, die Schreibstil ist angenehm, die Story berührend und ab und an wird es auch wirklich lustig. Allgemein erinnert die Geschichte ein wenig an "Ziemlich beste Freunde", nur dass wir eben anstelle eines Mannes Lou als relativ unwissende Pflegerin haben, die sich um den im Rollstuhl sitzenden Will kümmern muss. Ich fand es toll, zu erleben, wie sich Louisa um ihn bemüht hat, konnte jedoch bestimmte Dinge, die im Roman gepriesen wurden bezüglich ihres Verhaltens nicht ganz nachvollziehen. Sie wird als positiver, quirrliger Mensch beschrieben und doch zieht sie sich anfangs eben stark zurück und vermittelt gar nicht den Eindruck einer derart gezeichneten Optimistin. Aber vielleicht habe ich auch eine übertriebene Vorstellung, die sich eben deswegen nicht mit ihrem Verhalten deckt, außerdem kann ich mich auch schwerlich in ihre Situation versetzen. Ich fand es auch etwas unlogisch, dass einige Techniken erst eingeführt wurden, nachdem sie aufgetaucht ist. Klar war sie die Person, die zu Will durchdringen und ein wenig aus sich herausholen konnte, aber innerhalb der relativ langen Zeit nach dem Unfall muss es doch bestimmt schon Anstalten gegeben haben, ihm beispielsweise so einen Computer zu besorgen, mit dem er selbstständig schreiben kann. (Der wurde nämlich erst auf ihren Anraten hin besorgt und alle taten ganz erstaunt und glücklich.)
Ansonsten hat es sich defintiv gelohnt das Buch zu lesen, auch wenn ich gegen Ende stark mitgerissen wurde. Aber das ist ja eigentlich nur ein Pluspunkt. 4.5 Sterne von mir. (:
 
#34/100