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bucheule

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Es gibt nichts Schöneres als Bücher. (:

Kein wirkliches Lese-Muss

Die Entführung (Dust Lands, #1) - Moira Young, Alice Jakubeit

Inhalt: »Sie nennen mich den Todesengel. Weil ich noch nie einen Kampf verloren habe.« Saba wächst am einsamen Silverlake auf, in einer Welt, in der nichts mehr so ist, wie es mal war. Als bewaffnete Reiter ihren Vater töten und ihren Zwillingsbruder Lugh entführen, schwört sie, ihn zu finden. Sie macht sich auf den Weg durch Wüste und Berge nach Hopetown, wo nackter Terror herrscht. Saba wird brutal gefangen genommen und muss in einer Arena kämpfen, denn von ihrem Überleben hängt alles ab. (Klappentext)

 

Meine Meinung: Bei diesem Roman findet sich der Leser in einer Welt wieder, bei der es sich anscheinend um das Überbleibsel unserer Zivilisation handelt. Moderne Techniken und Großstädte, wie wir sie heute kennen, existieren nicht mehr, gehören der Vergangenheit an und die Erde scheint nun hauptsächlich aus wüstenartigen Gebieten zu bestehen.
Was einem direkt auffällt ist der eher ungewohnte Schreibstil. Da die Protagonistin Saba nicht gebildet ist und nur wenig mit Menschen zu tun hatte in ihrem Leben, muss man sich ein wenig an ihre Umgangssprache (auch was Beschreibungen und den Text generell betrifft) gewöhnen. Um ein Beispiel zu nennen: "sagt" ist in ihrem Sprachgebrauch das einzige redebezeichnende Verb - wobei, wenn man Glück hat, sich noch ein "fragt" oder "ruft" einschleicht.) Anführungszeichen gibt es auch keine. Allerdings hat man sich nach einigen Kapiteln mit dem Schreibstil vertraut gemacht und stößt sich nicht mehr ganz so häufig an solchen Formalitäten oder grammatikalischen Fehlerchen.
Das Buch war in meinen Augen okay ... Szenen von denen ich gerne mehr gelesen hätte, wurden kurz gehalten und andere wiederum etwas in die Länge gezogen. Als Hauptperson ist Saba auch nicht sonderlich sympathisch ... Aber ihre Garstigkeit und Sturheit machen sie doch erfrischend anders, im Vergleich zu anderen weiblichen Helden.
Was vielleicht erwähnt werden sollte: Bei dieser Geschichte handelt es sich nicht um eine Panem Variation. Der Anteil der Geschichte, der in der Arena spielt, beträgt vielleicht 10-15 Prozent.
Im Großen und Ganzen ganz spannend, konnte mich aber nicht so wirklich mitreißen.